Hein dankt Insolvenzverwalter für DAGRO-Rettung
01. Juli 2009
Der CDU-Kreisvorsitzende Norbert Hein hat Insolvenzverwalter Rolf Rombach für die Rettung des Automobilzulieferers DAGRO gelobt. „Dank der hochprofessionellen Arbeit von Herrn Rombach hat das Unternehmen eine Perspektive und der Standort Gera ist gesichert“, freut sich Hein. Die Rettung sei ein Zeichen der Hoffnung für den Wirtschaftsstandort Gera und gleichzeitig Beleg für die Qualität des deutschen Insolvenzrechts. Selbst die größten Skeptiker müssten jetzt erkennen, dass Insolvenz ein geeignetes Mittel zur Rettung von Unternehmen in Krisenzeiten ist. „Gleichzeitig belegt der Vorgang, dass in Thüringen ein effizientes Instrumentarium zur Rettung leistungsfähiger Unternehmen in der Krise vorhanden ist“, meint Hein.
Der Wirtschaftsstandort Gera könne die gute Nachricht der DAGRO-Rettung allerdings auch sehr gut gebrauchen. Denn im regionalen Vergleich stehe die Stadt leider sehr schlecht da. So läge die Arbeitslosenquote mehr als 5 Prozentpunkte über der des Saale-Holzland- und des Saale-Orla-Kreises und sogar mehr als 6 Prozentpunkte über der von Jena. Auch der benachbarte Landkreis Greiz weise eine um fast 4 Prozentpunkte niedrigere Arbeitslosenquote aus als das Oberzentrum Gera. Gegen den bundesweiten Trend sei es in den Jahren 2007 und 2008 zu einem deutlichen Rückgang der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse gekommen. Die Wirtschaftsentwicklung in Gera habe sich leider auch in den Jahren des Aufschwungs nicht nachhaltig positiv entwickelt, stellte Hein fest.