Gera

PERSPEKTIVE FÜR GERA

Die wichtigste Aufgabe für Gera ist es, die bedrückende Abwanderung zu stoppen. Menschen bleiben in Gera, wenn man ihnen hier eine wirtschaftliche Perspektive bietet. Deshalb muss alles getan werden, um hier Arbeitsplätze zu schaffen. Sozialistische Verteilung ohne Zukunftsperspektive hilft der Stadt nicht.

Jeder Autofahrer ärgert sich über die täglichen Umleitungen an Geras zahlreichen Baustellen. Der Ärger ist verständlich aber letztlich sind die Baustellen ein Beweis dafür, dass in Gera etwas passiert. Kaum eine andere Großstadt kann gegenwärtig auf vergleichbare Bauentwicklung stolz sein. Etwa 100 Mio. EUR stehen in diesem Jahr dem Bau zur Verfügung. Wer weiß, dass 500.000 EUR Bauvolumen 10 Arbeitsplätze in der Bauwirtschaft sichern, erkennt, welch ein Arbeitsplatzsicherungsprogramm durch die großen Projekte in Gera umgesetzt wird. Arbeitsplatzsicherung durch Investition ist der richtige Weg!

Leisten kann sich die Stadt Gera dies alles nur, weil auch unbequeme und unpopuläre Entscheidungen getroffen wurden. Gegen die PDS und Teile der SPD wurde der Verkauf städtischer Unternehmen durchgesetzt, um so die notwendigen eigenmittel aufzutreiben.

Gegenwärtig gibt die Stadt Gera jeden dritten Euro im Bereich Soziales aus. Das zementiert zwar bestimmte Strukturen, Zukunftsinvestitionen werden aber verhindert. Deshalb muss Gera sich – in Anknüpfung an die Stärke vor dem Weltkrieg – wieder zu einer Industriestadt entwickeln. Ostthüringen braucht den Industriegroßstandort.

„Wer Ostthüringen wirklich eine Zukunftschance geben will, favorisiert den Industriegroßstandort Ostthüringen!“ Mit diesen Worten begründete Bürgermeister Norbert Hein die Forderung nach der zügigen Entwicklung des Industriegroßstandortes.

Es sei ein gutes Zeichen, dass sich die betroffenen Gebietskörperschaften ohne regionale Egoismen auf dieses Großprojekt geeinigt haben. Die CDU sieht in dem Industriegroßstandort die wesentliche Voraussetzung für eine gesunde wirtschaftliche Entwicklung. „Es ist unabdingbar, dass in Thüringen eine entwickelte Großfläche vorgehalten wird“, meint Hein. Eine Entscheidung für Ostthüringen rechtfertigt sich schon aus der hervorragenden Anbindung an die BAB 4 und 9, der Nähe zum Flughafen Altenburg- Nobitz und den Verkehrslandeplatz Gera-Leumnitz. Die weitgehend unproblematischen geographischen und topographischen Voraussetzungen sprechen ebenfalls für Ostthüringen.

Vor allem im Hinblick auf die Osterweiterung der Europäischen Union sieht die CDU auch einen echten Bedarf, mehr als 200 Hektar zu einem zusammenhängenden Industriegebiet zu entwickeln. Gegenwärtig ist auch die Nähe zu Westsachsen von Bedeutung.

„Ohne ein deutliches Bekenntnis zu Gera und Ostthüringen insgesamt wird es nicht gelingen, die dramatische Bevölkerungsentwicklung umzukehren“, sagt Hein. Die CDU erwartet von einer Entscheidung für Ostthüringen eine Initialzündung, die letztlich in einen selbsttragenden Aufschwung münden müsse. „Natürlich siedeln sich im Umfeld eines Großinvestors auch viele weitere kleine und mittelständische Unternehmen an“, begründet der Bürgermeister seine Erwartung. Damit ergeben sich auch Aufträge und Erweiterungsmöglichkeiten für bereits in der Region ansässige Unternehmen. „Dass davon die Kommunen in der Region natürlich auch finanziell profitieren werden, ist ein schöner Nebeneffekt,“ erinnert Hein.

Seit 2001 ist Norbert Hein Bürgermeister und Finanzdezernent. „Als ich ins Amt kam, war eine der am häufigsten gestellten Fragen, ob die BUGA kommt“, erinnert sich Hein. Nachdem die Privatisierung der GEWO von ihm erfolgreich beendet worden ist, waren Pläne, die BUGA abzusagen vom Tisch. Außerdem hat dem Ansehen der Stadt geholfen, dass seitdem die Haushalte der Stadt Gera stets rechtzeitig vor dem neuen Jahr vom Stadtrat mehrheitlich beschlossen worden sind. „Stets gegen die Stimmen der PDS, die mit ihrem Stimmverhalten also gegen freiwillige Leistungen zum Beispiel an die Sportvereine gestimmt haben“, sagt Norbert Hein.

Jetzt muss der begonnene Weg fortgesetzt werden. BUGA, URBAN, Theatersanierung, Sanierung der Schlossstrasse und alle anderen Baumaßnahmen sind nur durch die verantwortliche Politik der CDU gegen die Sozialisten durchgesetzt worden.